Saronische Inseln Griechenland
So nahe an Athen und doch eine andere Welt
Die Inselgruppe der Saronischen Inseln erstreckt sich
im Saronischen Golf der Ägäis und gehört zum Verwaltungsbezirk
Attika.
Ihren Namen verdanken die sieben Inseln König Saron, dem die Jagd
nach einer Hirschkuh das Leben in den Gewässern der Ägäis kostete.
Alle Inseln sind per Fähre bequem von Piräus aus zu erreichen und
bieten vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten.
Die Saronischen Inseln präsentieren sich sehr
vielfältig und facettenreich. Die Nähe zur Metropole Athen macht die
Inselwelt besonders für griechische Touristen attraktiv. Aber auch
mehr und mehr ausländische Urlauber finden Gefallen an Inselhopping,
charmanten Ortschaften, Naturschönheiten und den Relikten antiker
Zeit.
Wer ohne große Probleme eine Unterkunft finden möchte, sollte die
Inseln außerhalb von Juli und August bereisen.
Der Star unter den Saronischen Inseln ist Aigina, die
Pistazieninsel. Bereits im 3. Jahrtausend v.Chr. besiedelt, blühte
hier sehr früh eine rege Handelstätigkeit. Die ersten Münzen der
Ägäis wurden auf Aigina geprägt.
Im 19. Jahrhundert wurde Aigina Hauptstadt
Griechenlands. Im Hauptort der Insel sind noch heute die Spuren
einer prähistorischen Siedlung zu bestaunen. Tempelanlagen und
Grabhügel entführen den Betrachter zu den Wurzeln der Kultur
Griechenlands.
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Insel ist
der Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin Aphaia. Ein Museum zeigt die
wichtigsten Fundstücke, der 1988 abgeschlossenen Ausgrabungen. Der
einstige Hauptort Paliochora gleicht heute einer Geisterstadt.
Während die Häuser verfielen, trotzten die über 30 Kirchen der Zeit.
Sechs Kilometer südwestlich von Aigina liegt die kleinste der
Saronischen Inseln, Angistri. Hüglig, bewaldet und nahezu
autofrei verspricht Angistri Ferien fernab der Hektik des Alltags.
Die herrlichen Sandbuchten laden zum Verweilen ein.
Die Halbinsel Methana ist berühmt für ihre heißen
Schwefelquellen und ihre üppige Vegetation. Hauptsehenswürdigkeit
der Insel ist die 600 v.Chr. erbaute Akropolis Paliokastro. Auf
Methana befinden sich mehr als 30 erloschene Vulkane. Eine Wanderung
zum Vulkan Kaimeni chora bietet ein unvergessliches Naturerlebnis.
Ebenfalls vulkanischen Ursprungs ist die Insel Poros. Im
Hauptort Poros sind viele historische Bauten erhalten geblieben.
Ältestes Relikt sind die Fundamente eines Poseidon Tempels.
Geschichte geschrieben wurde auch auf Salamis
oder Salamina. Hier fand 480 v.Chr. eine der bedeutendsten
Seeschlachten des Altertums statt.
Die Insel Hydra präsentiert sich als
Künstlerdomizil und Partymeile. Mittelpunkt ist der hübsche
Naturhafen. In den Bergen findet man zahlreiche Klöster, welche
jedoch nur zu Fuß oder per Maulesel zu erreichen sind.
Dichte Kiefernwälder bestimmen das Bild auf der südlichsten der
Saronischen Inseln, Spetses. Große Bedeutung besaß die Insel
einst für den Freiheitskampf Griechenlands gegen die türkische
Flotte. Heute kennzeichnen gemütliche Tavernen, ursprüngliche
griechische Dörfer und imposante Herrenhäuser das Bild auf Spetses.
Unweit Athens finden Sie mit den Saronischen
Inseln ein Urlaubsparadies in der Ägäis, welches keine Wünsche offen
lässt.
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