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Paros beliebte Kykladen Insel - grüne Hügel und weißer
Marmor
Die Insel Paros in der südlichen Ägäis gehört zu
der Inselgruppe der Kykladen, die einen Ring um die heilige Insel
Delos bilden. Wie Ausgrabungen bezeugen, war diese Region schon in
der Jungsteinzeit bewohnt. Auf Paros gibt es erste Nachweise von
Besiedelung aus der Bronzezeit.
Paros hat eine sehr bewegte Vergangenheit, bereits im Altertum war
die Insel für ihren weißen Marmor (Parischer Marmor) berühmt und als
bedeutende und reiche Insel war Paros ein begehrtes Ziel für
Eroberungen. Die Herrschaften wechselten von Ägypten, Athen und Rom
über Venedig bis zum Osmanischen Reich, es gibt auch eine kurze Zeit
russischer Besatzung im 18. Jahrhundert.
Im Jahr 1830 nach dem griechischen Freiheitskampf kam Paros
endgültig zu Griechenland.
Die Vergangenheit hat auf Paros natürlich ihre Spuren hinterlassen,
es gibt viele archäologische Ausgrabungsstätten, die für die
griechische Geschichte von Bedeutung sind. In der Hauptstadt Parikia
zeigt das Archäologische Museum die Funde aller Epochen, u.a. die „Parische
Chronik“ auf einer Marmorplatte. Unweit davon liegt der „Antike
Friedhof“ aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. mit Gräbern, Sarkophagen
und Urnen, die zum größten Teil noch nicht geborgen sind.
Weitere Ausgrabungsstätten sind das „Asklepion“, das „Delion“ und
die „Tris Eklissies“.
Über die gesamte Insel verteilt gibt es unzählige Kirchen und
Kapellen im kykladischen Stil, sehenswert sind aber auch die vielen
Klöster, die jedoch nicht alle besucht werden dürfen; das Kloster
Longovardas zwischen Parikia und Naoussa steht nur Männern offen und
das Nonnenkloster Christ Dassous im Inselinneren kann nur von Frauen
besichtigt werden. Den Aufstieg zu den Klöstern Agios Ionnis Kaparos
(Lefkes), Agios Antonios (Marpissa) und Monastiraki (Parikia) wird
belohnt durch den herrlichen Ausblick, ein Blick in das Innere ist
leider nicht möglich.
Paros hat aber noch wesentlich mehr zu bieten als Geschichte und
kulturelle Sehenswürdigkeiten, allein die Strände sind eine Reise
wert. Hier ist ein Paradies zum Baden, Tauchen, Surfen und Segeln.
Die weißen Sandstrände umgeben die gesamte Insel und es gibt selbst
in der Hauptsaison noch kleine Buchten, die man für sich alleine
hat. Obwohl FKK in Griechenland offiziell verboten ist, gibt es bei
Naoussa einen tolerierten Nacktbadestrand und aufgrund des sehr
flachen Wassers ist er auch für Kinder gut geeignet. Die Surfer
bevorzugen den „Golden Beach“ im Südosten der Insel, denn hier gibt
es durch die Windverhältnisse zwischen Paros und Naxos hervorragende
Bedingungen.
Für Wanderungen im Inselinneren ist das Frühjahr die beste
Jahreszeit, denn da ist Paros und seine Hügel mit vielen bunten
Blüten und duftenden Kräutern bedeckt. Eine lohnenswerte Strecke ist
z.B. die „Byzantinische Straße“, die von Lefkes nach Prodromos
führt.
Auch die Marmorstollen von Marathi können bei einer Wanderung
besichtigt werden.
Um alle Schönheiten von Paros zu genießen, ist sicher ein längerer
Urlaub nötig, die Unterkünfte dafür sind jedenfalls in ausreichender
Anzahl vorhanden (Ferienwohnung, Hotel, Privatzimmer).
Wer Inselhopping macht, wird sicherlich auf Paros „kleben bleiben“.
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Unser Tipp

Ferienhäuser und Ferienwohnungen auf Paros
von George und Irini
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