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Halbinsel Chalkidiki Griechenland.

            Politische Landkarte Chalkidiki

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Die Chalkidiki, (griechisch Χαλκιδική) ist eine Halbinsel auf dem Festland von Griechenland, in der Verwaltungsregion Zentralmakedonien, in Makedonien südöstlich von Thessaloniki. Sie umfasst eine Fläche von 2917 km². Auf der Halbinsel liegt die Präfektur gleichen Namens. Die Küstenlinie beläuft sich auf 522 km Länge.

Anreisen können Urlauber über den internationalen Flughafen von Thessaloniki, der das ganze Jahr aus vielen Städten Europas angeflogen wird.
Auf dem Landweg reisen viele über die Fähre aus Italien nach Igoumenitsa und von dort aus entweder direkt über die Egnatia Autobahn und die Stadt Grevena nach Thessaloniki und weiter zur nahen Chalkidiki, oder sie nehmen den Katara Pass und fahren bis Kalambaka zu den berühmten Meteora Klöstern die alle auf hohen Felsen gebaut sind.

Seit einigen Jahren fahren auch immer mehr über den früheren so genannten "Autoputt" durch die Länder von Ex-Jugoslawien.

Chalkidiki einsamer Strand

Chalkidiki, eine traumhafte Region im schönen Nordgriechenland

Die Halbinsel Chalkidiki, auch Halkidiki genannt, ist eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft und liegt im Nordosten des griechischen Festlandes. Sie gehört zur Provinz Makedonien, dessen Verwaltungshauptstadt Thessaloniki ist.
Chalkidiki repräsentiert vor allem das antike Griechenland aufgrund seiner zahlreichen, vielfältigen und historischen Kulturstätten. Auch durch ihr mediterranes, entspannendes Klima ist Chalkidiki eine einzige Erholung. Es gibt viel zu entdecken, ganz gleich ob für Wanderer, Badeurlauber, Naturliebhaber oder Hobbyarchäologen.


Besonders hervorzuheben auf Chalkidiki, die vom ägäischen Meer umschlossen wird, sind ihre drei Landfinger Kassandra, Sithonia und Athos. Die fast 500 Kilometer lange Küste der drei Landzungen wird mit goldenen Badestränden und versteckten Buchten verziert.

Kassandra

So verfügt der erste Landfinger "Kassandra" (= die Sanfte) über unendliche Sandstrände und kleine hügelige Landschaften, die einen herrlichen Ausblick auf das Meer gewähren. Auf der Nordseite Kassandras liegt Kallithea.
Als Zentrum des Tourismus gibt es viele Shopping-Möglichkeiten für jeden Geschmack. Außerdem befindet sich hier als beliebter "Pilgerort" für Urlauber der Tempel des Ammon Zeus, welcher im vierten Jahrhundert vor Christi eine der wichtigsten Kultstätten der ägyptischen Gottheit in Griechenland war.
Heute sind allerdings nur noch Fragmente vom Fundament des Tempels vorhanden. Auf der oberen Westküste liegt Sani. Hier legen Archäologen seit 1992 einen frühchristlichen Friedhof frei, dessen Funde aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert nach Christi stammen. Am Ende der Westseite Kassandras sind die Reste der alten Stadtmauer von Pothídea zu sehen. Diese war ursprünglich 1200 Meter lang und sollte ungebetene Gesellschaft vor (feindlichen) Gastbesuchen abhalten.

Chalkidiki Bucht

Sithonia

Der zweite Landfinger "Sithonia" (= die Wilde) ist die mittlere Halbinsel und bietet eine stille, verträumte Landschaft. Sie ist geprägt durch Hügel, die teilweise bis zu 800 Meter in die Höhe ragen.
Die Küste ist vorwiegend steil, weist aber an vielen Stellen zum Teil schwer zu erreichende paradiesische Badebuchten auf. Mit einem gemieteten Boot ist man hier sehr gut beraten.

Kleine traditionelle, vor allem weit auseinander liegende Dörfer und lang gezogene Strände bestimmen das Bild dieses Ortes. Ein Ausflug hierher lohnt nicht zuletzt wegen des atemberaubenden Ausblicks auf die einsamen Badebuchten.

Wer nach Authentischem sucht, kommt dem in der Nähe von Neos Marmaras gelegene Dorf Parthenonas auf seine Kosten. Das Dorf wurde durch seine Bewohner bis 1970 restlos verlassen und dem Verfall ausgehändigt, bis es wieder entdeckt und restauriert wurde. Heute zählt Parthenonas mit zu den schönsten Flecken auf Chalkidiki und zeigt ein Originalbild des urigen Griechenland. Ebenfalls zu entdecken gibt es eine wunderschöne Lagune in Vourvourou, das östlich von Sithonia liegt.

Mönchsrepublik Athos Athos

Athos

Die dritte und wohl kulturträchtigste Halbinsel "Athos", auch "Agion Oros" (heiliger Berg) ist im Norden eher mittelgebirgig bewaldet, wohingegen die Südspitze über die höchste Erhebung des dritten Fingers verfügt: der Berg Athos mit über 2000 Metern Höhe.

Wegen seines besonderen Status in Griechenland ist Athos relativ unberührt, denn nur die ersten 15 Kilometer, von Ierissos bis Ouranopoli, sind für die Allgemeinheit zugänglich. Danach ist sie durch eine Grenze vom restlichen Griechenland abgetrennt.

Hier erstreckt sich eine meist bewaldete, hügelige Landschaft mit zahlreichen Klöstern, die ausschließlich von knapp 2000 orthodoxen Mönchen bewohnt wird, weswegen sie auch die Mönchsrepublik genannt wird. Der Zugang für Frauen ist absolut tabu, während Männer nach einer langwierigen Prozedur in das Land der Mönche einreisen dürfen.

Mehr über die Mönchsrepublik Athos finden Sie in unseren Sehenswürdigkeiten.

 

Die vielen kleinen Häfen um die Halbinseln herum charakterisieren die Haupteinnahmequelle der einheimischen Bevölkerung neben dem Tourismus: die Fischerei.
Die vielen kleinen Tavernen bieten daher die leckersten und immer frischen Fischspezialitäten.


Das antike Stageira, heute Olympiada, befindet sich im nördöstlichsten Zipfel von Chalkidiki und ist die Geburtsstätte des großen Philosophen Aristoteles.
In der Umgebung befinden sich auch die berühmten Nadelwälder von Chalkidiki - ein absolutes Muss für alle Naturliebhaber.

Unweit des Ortes Nea Olynthos, zwischen den Halbinseln Kassandra und Sithonia gelegen, befindet sich die wichtigste Ausgrabungsstätte der Region.
Archäologen gruben hier bereits seit 1928 Reste des antiken Olynthos aus dem 5. Jahrhundert vor Christi aus. Dies dokumentiert, dass hier Menschen der Frühzeit (um 3000 vor Christi) angesiedelt waren.

Etwa 45 km südlich von Thessaloniki, Richtung Kassandra, wurde die Tropfsteinhöhle im Berg Katsikas beim Dörfchen Petralona entdeckt.
Hier, in den Petralona-Höhlen oder "Höhle der roten Steine", formatieren sich in sehr hohen Räumen aufeinander folgende seltene Gesteine in einem Labyrinth aus unterirdischen Schluchten und Gewölben.
Die zugängliche Höhle barg prähistorische menschliche Überreste, deren Alter auf über
200 000 Jahre geschätzt wird. Auch die Reste eines Lagerfeuers können in die Zeit um
700 000 Jahre vor Christi eingeordnet werden. Am bedeutsamsten hier ist der Fund eines menschlichen Schädels, der etwa 240 000 Jahre alt ist, dieser wird heute in der Universität von Thessaloniki verwahrt.

Chalkidiki ist das pure, ursprüngliche Griechenland. Erholsame Stunden am Meer, traditionelle Abende bei griechischem Essen und den Klängen von griechischer Musik machen Chalkidiki zu einem unvergesslichen Abenteuer.



 


 

 

 

 

 

 

 

 
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